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009pfeilrechtsDie Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen
Die Krise hat keine unmittelbaren Auswirkungen
auf die Continentale und ihre Versicherten

009contiinformiert
Die Weltwirtschaft befindet sich in der größten Krise
seit dem 2. Weltkrieg - mit dramatischen Auswirkungen auch auf die Börsen und die Kapitalanlagen. Dies sorgt natürlich auch bei den Kunden von Lebensversicherern für Unruhe - insbesondere bei den Kunden mit fondsgebundenen Versicherungen. Auf einige häufig gestellte und drängende Fragen möchten wir Antworten geben:


Frage 1: Welche Auswirkungen hat die Wirtschaftskrise auf Lebensversicherungen?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Lebensversicherung, mit denen Kunden Geld für Ihre Altersvorsorge anlegen: klassische Lebens- und Rentenversicherungen auf der einen und fondsgebundene Tarife auf der anderen Seite. Die Auswirkungen der Krise auf diese Anlagen sind sehr unterschiedlich.

Klassische Lebens- und Rentenversicherungen
Bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen legt der Lebensversicherer die Gelder für seine Kunden an. Ziel ist eine langfristig attraktive und stabile Verzinsung ohne große Schwankungen. Die Kunden bekommen dabei einen gesetzlich garantierten Zins von derzeit 2,25 Prozent. Die Höhe der gesamten Verzinsung hängt vom Erfolg der Kapitalanlagestrategie des Unternehmens ab.


>>>>> Die Strategie des Versicherungsverbundes
Die Continentale ist traditionell strikt konservativ. Der Verbund, und damit auch die Continentale Lebensversicherung a. G., hat so zum Beispiel nie in die inzwischen berüchtigten US-Immobilienkredite investiert. Auch der Aktienanteil an den Kapitalanlagen war schon immer gering und zudem stark abgesichert. Strukturierte Kapitalanlagen, vor denen jetzt mehrfach in den Medien gewarnt wurde, spielen für die Continentale ebenfalls keine Rolle. Daher sind die Kapitalanlagen der Continentale von der aktuellen Wirtschaftskrise kaum betroffen. Die Continentale gehört mit einer Gesamtverzinsung von 4,6 Prozent zu den Top-Anbietern in Deutschland. Diese Verzinsung bietet sie konstant bereits im vierten Jahr in Folge. Auch im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre gehört sie zu den zehn leistungsstärksten Unternehmen der Branche. Die Gesamtverzinsung setzt sich zusammen aus dem Rechnungszinssatz und dem Zinsüberschussanteilssatz; die jeweilige Schlussüberschussbeteiligung und die Beteiligung an den Bewertungsreserven kommen noch hinzu. Dies alles gilt uneingeschränkt auch für die klassische Vorsorge im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorgung, zum Beispiel bei der Direktversicherung.


Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen
Bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen entscheidet der Kunde selbst, wie sein Geld angelegt wird. Der Kunde kann wählen, in welche Fonds seine Beiträge fließen. Die Continentale Lebensversicherung a. G. bietet über 80 Verschiedene. Bei den meisten handelt es sich um Aktienfonds, die das Geld zum großen Teil an der Börse anlegen - mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken. Den Kunden stehen daneben auch Rentenfonds zur Verfügung. Diese sind wesentlich stabiler als Aktienfonds, haben aber auch deutlich geringere Renditechancen. Durch die Wirtschaftskrise kam es zu weltweiten und sehr drastischen Kurseinbrüchen an den Börsen - und diese haben auf Aktienfonds und damit auch auf fondsgebundene Lebensversicherungen voll durchgeschlagen. Durch die Kursrückgänge haben fondsgebundene Lebensversicherungen daher heute trotz laufender Beitragszahlungen auf dem Papier weniger Wert als noch vor einem Jahr. Umgekehrt werden diese Anlagen aber auch von Kurssteigerungen in den kommenden Jahren wieder profitieren.



Frage 2: Was sollten Kunden mit einer fondsgebundenen Versicherung jetzt tun?

Es mag simpel klingen, aber in den meisten Fällen gibt es nur eine sinnvolle Antwort: Gar nichts! Denn fondsgebundene Versicherungen dienen der Altersvorsorge und sind mit der Absicht, einen Chancen-Risikoausgleich zu bewirken, auf lange Ansparprozesse und lange Laufzeiten ausgelegt. Selbst wenn in der Jahresmitteilung einer fondsgebundenen Versicherung ein deutlich geringerer Wert ausgewiesen wird als im Vorjahr, wäre eine Kündigung des Vertrages die schlechteste Lösung. Denn die Jahresmitteilung ist eine Momentaufnahme, sie zeigt nur den Wert des Fondsguthabens am Jahresende. Aber ein echter Verlust wird daraus erst, wenn der Vertrag gekündigt wird und die Anteile zu einem niedrigen Kurse veräußert werden müssen. Dann wird aus einem Verlust auf dem Papier ein tatsächliches Minus. Dem Kunden, der nicht kündigt, gehören nach wie vor Anteile an Fonds - und zwar durch seine Beitragszahlungen sogar mehr als vor einem Jahr. Diese Fonds besitzen wiederum Anteile an Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Und so sichert sich der Kunde, der nicht kündigt, damit auf längere Sicht die Chance auf steigende Kurse und eine höheres Fondsguthaben. Ob Änderungen sinnvoll sind, beispielsweise bei der Fondsaufteilung für künftige Beitragszahlungen, kann nur für den einzelnen Vertrag und im individuellen Gespräch geklärt werden. Rufen Sie einfach an, wir beraten Sie sehr gerne kostenlos und unverbindlich!

So schlimm die Wirtschaftskrise auch ist - sie wird vorübergehen. Am Aktienmarkt gibt es bereits Indizien, dass die Talsohle erreicht ist, auch wenn dies noch nicht gesichert ist. Und wenn sich die Wirtschaft erholt, werden die Aktienkurse wieder steigen, die Fonds und so auch die fondsgebundenen Versicherungen können wieder an Wert gewinnen. Wer aber jetzt seinen Vertrag kündigt, der verzichtet auf diese Chance und schreibt sein Geld für immer ab.



Frage 3: Können Lebensversicherer eigentlich zahlungsunfähig werden?

Davon ist in Deutschland nicht auszugehen, aber es kann passieren, wie bei jedem anderen Unternehmen auch. Die Kunden deutscher Lebensversicherer sind allerdings weitestgehend vor den Folgen geschützt. Im Pleitefall eines Lebensversicherers müssen sich die Versicherungsnehmer daher keine Sorgen machen: Die Lebensversicherungsbranche hat schon vor Jahren eine Sicherungseinrichtung namens Protektor gegründet, die im Notfall einspringt und die Verträge übernimmt, wenn ein Versicherer zahlungsunfähig werden sollte. Sie sorgt dann für den Kapitalerhalt (mit der Überschussbeteiligung) und die Zahlung des garantierten Zinses. Das gilt übrigens auch für entsprechende Rentenversicherungsverträge.


Frage 4: Was passiert, wenn eine Fondsgesellschaft zahlungsunfähig werden sollte?

Aus Sicht des Kunden: Nichts. Denn Investmentfonds stellen Sondervermögen einer Fondsgesellschaft dar. Dies bedeutet: Wenn eine Fondsgesellschaft zahlungsunfähig wird, können Gläubiger auf die Eigenmittel der Gesellschaft zugreifen, bis hin zu Gebäuden und der Büroausstattung, aber nicht auf die Investmentfonds. Diese stehen den Anlegern zu. Als Sondervermögen sind Investmentfonds also absolut konkurssicher - wobei sich Kapitalmarktveränderungen natürlich auf die Wertentwicklung auswirken.


Frage 5: Wie sicher sind die staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte bei der Continentale?

Riester-Rente
Auch die fondsgebundene Riester-Rente der Continentale setzt auf die Chancen der Fonds. Allerdings mit einer Einschränkung, denn durch die Beitragserhaltungsgarantie ist sichergestellt, dass zumindest die gezahlten Beiträge und die dem Versicherungsvertrag zugeflossenen staatlichen Zulagen zum Rentenbeginn immer zur Verfügung stehen.

Basisversorgung (Rürup-Rente)
Hier ist zu unterscheiden, ob es sich um eine fondsgebundene oder klassische Basis-Rente handelt. In der fondsgebundenen Variante bietet sie die gleichen Chancen und Risiken wie eine fondsgebundene Rentenversicherung. Als klassische Basis-Rente bietet sie mit einer Gesamtverzinsung der Sparanteile von derzeit 4,6 Prozent die gleichen attraktiven Bedingungen wie die klassischen Produkte.



Lassen Sie sich unbedingt persönlich beraten! Wir sind jederzeit für Sie persönlich da! Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns ein Mail ...


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